Der Anger am Kaitzbach

                                                            

Wenn man mit offenen Augen durch Altstrehlen läuft, kann man solche idyllische Ecken entdecken. Noch heute kann man den romantischen Teil des Dorfinneren von Altstrehlen, den "Anger am Kaitzbach", mit seinen sehr alten Bäumen bewundern. Hier ist nichts von der täglichen Hast, die uns alle ständig begleitet zu spüren. Eher hat man den Eindruck, hier ist die Zeit trotz aller Wunden und Leiden,  stehen geblieben. Leider vermisse ich die Bänke, die in meiner Erinnerung an längst vergangenen Zeiten  vorhandenen waren, und zum besinnen einluden. Aber durch den stark zugenommenen Autoverkehr ist hier ein besinnen wohl schwer möglich. Es wäre denkbar den Raum Altstrehlen und Kreischaer Strasse, um den noch vorhandenen Anger nur noch für Anlieger mit Sondergenehmigung freizugeben. Dann wäre ein Besinnen wahrscheinlich wieder möglich und die kleine Idylle würde uns noch lang erhalten bleiben. Doch die Zeit und der Mensch wird entscheiden, wie wir unsere Umwelt und diese kleine Stück Idylle pflegen und erhalten.

 Diese Aufnahmen stammen aus den Jahren 2000 bis 2003.

 

 

 

Jenseits vom Wasa-Platz

Dörfliche Idylle am Kaitzbach. Unweit vom geschäftigen Treiben des Wasaplatzes hat sich noch ein hübscher Rest dörflicher Idylle mit seinen drei und vier Seitenhöfen erhalten. Gleich gegenüber durchzieht munter plätschernd der Kaitzbach eine kleine Parkanlage. Hier finden die Strehlener Ruhe und Entspannung. Auch mancher Vierbeiner hat hier seinen eigenen Stamm. In der Tor-Einfahrt Altstrehlen 10 kündet eine eingemauerte Kanonenkugel von der Belagerung im Siebenjährigen Krieg 1813. In der Nacht erhellen noch einige Gaslatemen die Straßen. Selbst ein Taubenhaus ist hier noch zu entdecken.

Quelle: Sächsische Zeitung 11.08.1996