Kreischaer Str.12 (Parzelle No. 17 lt. Plan von 1705, Bergblume No. 3)        zurück  

1708  Ehemaliger Hof Georg Winkler der nider.,
1853   Eymann´s-Gut   
 vor 1874  Trennung des Gutes in Altstrehlen 10 und 10a
1874  Gotthelf Heinrich Fürchtegott  Rühle   
1889  Karl Friedrich Robert Gärtner  
1896  Ernst Alfred Oskar Victor,                                   Instrumentenfabrikant 
1920   Paul Ernst Kocksch sen. Bautischlerei  
.......  Christine Lehnert.

1616 ist das Haus (oben links) erbaut worden. 1816 wurde es mit dem wunderschönen Neorenaissance-Giebel ausgestattet.  Das Gehöft ist in seiner Struktur bis in die  heutige Zeit erhalten geblieben. Es erfolgte lediglich eine Trennung in zwei unabhängig voneinander existierend Höfe. Das genaue Datum der Trennung liegt nicht vor.

Bautischlerei Kocksch bis in den 60iger Jahren. Noch ist der Lagerschuppen für das Bauholz vorhanden.

Zu den Personen auf dem Bild rechts:


1. Engla Kocksch,                             geb. 1901
2. wahrscheinlich Hedwig Kocksch ,  geb. 1896 
3. Helene Kocksch,                           geb.1898
4. Anna Kocksch,                             geb. 1900
5. unbekannt
6. Erich Rentzsch,                              ( Mieter Vorderhaus 1. Etage ) 
7. unbekannt
8. unbekannt
9. wahrscheinlich Ernst August Kocksch sen.
10. - 13. unbekannt

Ernst August Kocksch hatte 1907 die Instrumentenfabrik übernommen und eine Tischlerei eröffnet. Vorher lebte er mit seiner Familie in Dresden Löbtau. Sein Sohn Paul Ernst Kocksch 1908 geboren, als vorletztes, von 7 Kindern und als erster in diesem Haus führten diese Tischlerei bis 1970. Auf dem Bild sind seine vier ältesten Schwestern zu sehen. Das Foto ist ca.1907 entstanden.

Auf dem Giebel, des oben dargestellten Hauses mit der Lyra , welche restauriert wurde,  konnte man die Inschriften , Ernst Kocksch ursprünglich überdeckend über Oskar Victor lesen. Die Schriften konnten leider nicht erhalten werden. Es existieren nur noch alte Fotos davon. Der Eingang des Vorgartens war vor 1945 mit einem kleinen Tor versehen, welches von zwei Sandsteinsäulen flankiert wurde. Dies ist noch auf alten Aufnahmen von diesem Gebiet zu sehen. Die Form des heutigen Grundstückes existiert bereits seit 1874 ( lt. Grundbuch ). Vor diesem Zeitpunkt muss auch die Trennung des des Eymannschen Gutes, wie in der Bergblume Nr. 3 dargestellt, in Altstrehlen 10 und Kreischaer Str. 12, gefallen sein.

Das Grundstück ist Denkmalgeschützt und befindet sich in einem tadellosen Zustand.